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Schiesser - Herren Shirt kurzarm V-Ausschnitt - 95/5 (205429) grau-meliert (202)

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  • Schiesser
  • Tagwäsche
  • Kurzarm
  • 95% Baumwolle, 5% Elasthan
  • Innenmaterial: Baumwolle
  • 95% Baumwolle, 5% Elasthan
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Von  Florian Schroeder
7. Jun 2016
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Lange Zeit hatte das Scheitern einen schlechten Ruf: Besser, man sprach nicht darüber. Heute ist es fast ein Trend geworden, sein Scheitern öffentlich zu machen. Aber bedeutet das auch, dass wir jetzt alle ohne Angst Fehler machen und scheitern dürfen? Im Gegenteil.

Es war eine Art Ritterschlag der Frankfurter „Fuck up Night“ im März dieses Jahres. 1000 Jungunternehmer und die, die es gern geworden wären, lauschten in einem Uni-Hörsaal Christian Lindner von der FDP und der Geschichte seines Scheiterns: Auf dem Höhepunkt des New-Economy-Hypes hatte er die Firma Moomax gegründet. Ziel war es, mit einem Avatar Daten über Kunden zu sammeln – eine Art NSA für Arme, als man noch mit einem Modem ins Internet ging. Es funktionierte nicht. 2001 ging das Unternehmen in die Insolvenz.

Solche „Fuck up Nights“ gibt es regelmäßig in vielen deutschen und internationalen Städten. Sie sind das Lagerfeuer von Leuten, die schon einmal mit Vollgas vor die Wand gefahren sind und nun vor Publikum darüber erzählen.

Das ist zunächst einmal eine sehr kluge Methode: Aus zahlreichen psychologischen Studien ist überliefert, wie wichtig es ist, die Geschichte der eigenen Fehler wieder und wieder zu erzählen. Was berichtet wurde, ist archiviert und abgelegt und hat die Chance, zum normalen Teil der eigenen Lebensgeschichte zu werden. Für jüngere Leute wird das Scheitern zudem zu einer neuen Selbstverständlichkeit. Es gehört zu den prekären Beschäftigungsverhältnissen einer Generation, für die der Wohlfahrtsstaat eine Art Gute-Nacht-Geschichte der Rundum-Sorglos-Elterngeneration ist. Auf den ersten Blick sind diese Treffen in Zeiten, in denen alle kreativ sein sollen, zugleich aber neun von zehn Unternehmensgründungen scheitern, eine wertvolle Idee.

Optimiertes Scheitern

Das Problem liegt woanders. In der Lindner-Story sehen wir alle Zutaten eines zu erfolgreichen Scheiterns: Ein junger Mann hat eine geradezu visionäre Idee, die nur leider zehn Jahre zu früh kommt. Das ist im Subtext naturgemäß im Subtext auch Ausweis seiner visionären Genialität. Lindner scheitert, steht wieder auf, kehrt zurück und wird Parteichef einer Partei, die er nun nicht müde wird, aus dem eigenen abgefuckten Strudel zu retten.

Die Geschichte erinnert an das Silicon Valley: Hier, wo Google, Apple und Facebook residieren, hat sich seit einiger Zeit eine erweiterte Denkschule herausgebildet, die  Fail-forward -Philosophie. In einer Kultur, in der das Scheitern angeblich zum Tagesgeschäft gehört wie die Morgenvisite im Krankenhaus, veranstalten sie Konferenzen, auf denen erfolgreiche Musterschüler der Fehlerindustrie ihren Erfolg preisen und das Scheitern in seinen Dienst stellen. Sie behaupten, nur erfolgreich zu sein, weil sie einmal gefallen sind. Das Scheitern wird also herabgestuft zum Mittel zum Zweck. Echtes Leid und wirklicher Schmerz kommen nicht einmal in die Nähe eines Mikrofons. Das ist dann wohl optimiertes Scheitern, der vielleicht schlimmste Versuch der Optimierungsindustrie.

In den USA gilt Scheitern viel stärker als Chance als in Deutschland. Der Einzelne, der etwas erreicht, ist der Held im Erdbeerfeld. Er hat sich nach oben gearbeitet, seine Chancen genutzt – und wenn es nicht klappt, macht er eben etwas anderes. Was soll´s. Die düstere Schattenseite des Versuchens ist die Stigmatisierung derer, die nicht die Möglichkeiten der täglichen Neuerfindung haben. Wer sich der Jagd nach Erfolg nicht anschließen kann oder will, bleibt eben auf der Strecke. Der soziale Tod durch Ausgrenzung droht denen, die sich der Steh-gefälligst-auf-und-lauf-weiter-Vorgabe nicht unterwerfen.

Mit unserer strukturierten und übersichtlich gestalteten Stempelzeitschrift informieren wir Sie im 2-Wochen-Zyklus über Neuheiten bei Postwertzeichen und Postwertzeichenprodukten. Des weiteren werden hierin die durch die Post eingesetzten, philatelistischen Stempel (Sonderstempel usw.) bekannt gegeben. Außerdem werden die Geschäftsbedingungen, Änderungen hierzu sowie evtl. Ausnahmeregelungen und allgemeine Hinweise veröffentlicht.




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„King of Glory“ solle „Freude bringen“, erklärte Tencent laut der Geox Jr Elvis, feste Schuhe Jungen Gris foncé/bleu
. „Doch übertriebenes Spielen bringt weder Spielern noch Eltern Freude.“ Der Internetriese greift nun durch: Kinder unter zwölf Jahren dürfen nur noch eine Stunde pro Tag in dem Smartphone-Spiel verbringen – und nicht nach 21 Uhr. Für ältere Jugendliche sind nur noch zwei Stunden erlaubt.

Nachprüfen will der Konzern das über den Social-Media-Account, den jeder „King of Glory“-Spieler besitzen muss. Doch allzu überzeugend ist die Maßnahme nicht. „Was bringt das?“, zitierte Lacoste Light 117 1 SPM Navy Blue White
aus einem Kommentar. „Die meisten Grundschüler benutzen ohnehin die Konten ihrer Eltern.“ Andere befürchten sogar einen „Schwarzmarkt für Erwachsenen-Accounts“.

Shell, nach Kraftstoffabsatz die Nummer zwei in Deutschland, ist bundesweit der erste Anbieter, der die Bezahlung per App einführt. Ab jetzt ist das an fast 100 Tankstellen in der Hauptstadt Berlin und in Hamburg, dem Deutschland-Sitz von Shell, möglich. Im Herbst wird „Shell SmartPay“ dann in der ganzen Republik verfügbar sein – und zwar in 1500 der knapp 2000 Tankstellen. Später soll es das Angebot auch in anderen Ländern, etwa in den Niederlanden und in den USA, geben. In  New Balance M460LB1 M460LB1 Farbe Schwarz Größe 420
 ist das schon jetzt möglich.

Nur 13 Prozent der Smartphone-Nutzer bezahlen hierzulande mit ihrem Handy, zeigt eine im Mai veröffentlichte Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. Die Deutschen lieben eben ihr Bargeld – immer noch. Trotz der Zurückhaltung: Nikolas Beutin, Autor der Studie und Leiter des Bereichs Kundenerfahrung bei PwC, sieht in der Idee großes Potenzial. „Wenn der Kunde an der Tankstelle ein paar Minuten Zeit spart, dann hat er dadurch – ganz anders als beispielsweise im Einzelhandel – einen eindeutigen Vorteil“, sagte er dem Handelsblatt. Und genutzt wird das, wovon der Kunde etwas hat. Der PwC-Studie zufolge steht das Tanken an dritter Stelle der Dinge, für die die Deutschen gern mobil bezahlen möchten.

ZAHLUNGSDIENSTLEISTER Wirecard steigert Gewinnprognose

Marktbeobachter Beutin schätzt, dass auch die anderen Tankstellenketten bald nachziehen werden: „Einer muss die Entwicklung nur antreiben.“ So plant auch Marktführer Aral an seinen über 2300 Tankstellen, die Bezahlung per eigener App einzuführen. „Das wird sicherlich auch bei uns umgesetzt werden“, heißt es bei Aral. Wann genau es den Service in Deutschland gibt, wollte das Unternehmen auf Handelsblatt-Anfrage aber nicht mitteilen. Ähnlich äußerte sich auch Esso, die Nummer fünf im Markt. Beide Konzerne haben die Bezahlung per App schon in anderen Ländern eingeführt.